Raus mit dem alten Muff

Ein neues, freundliches Ambiente in hellen Tönen, vorwiegend aus weiss und heller Eiche soll entstehen. Eine Seetaugliche Kühlbox anstatt eines Kühlschrankes, ein elektrisches Kochfeld statt eines Gaskochers und die Spüle wird auch einen neuen Platz bekommen. Parallel zu den Arbeiten im Schiff säge ich die ersten Eichenleisten zuhause in der Werkstatt.

Der Innenausbau geht weiter

In den letzten Wochen habe ich den Umbau der Bodengruppe im Steuerhaus vorgenommen. Die Erweiterung der Sitzgelegenheiten machten dies nötig, Auch die umständliche Erreichbarkeit der Maschine durch 6 einzelne Bodenluken erschien mir sehr unpraktisch. Nun gibt es 2 große aufklappbare Luken durch die ich einen bequemen Zugang zur Maschine habe.

Aktuell baue ich den Weinkeller unter dem Boden im Salon. Die ursprünglichen Sitzbänke waren ja bereits ausgebaut. Hier wird eine gemütliche Chill Lounge entstehen

Es geht also tatsächlich!

Der Voreigner hatte mir davon erzählt, dass er mit der Nauticat schon mehrfach im Wattenmeer trockengefallen ist. Ich konnte es mir nicht so richtig vorstellen. Heute habe ich von seiner Tochter ein Foto aus früheren Zeiten erhalten. Ich freue mich darauf, dass auszuprobieren.

Nachhaltiger Bootsbau

Ein neues Raumkonzept erfordert einige Umbauten. Im Steuerhaus sollen mehr Sitzplätze und ein Tisch Platz finden. Dieser Bereich ist nur zum Steuern zu schade. In Anlehnung an neuere Decksalon Yachten soll hier der Lebensraum entstehen. Der alte Salon wird zu einer Chill Lounge. Hier werden 2 gemütliche Sessel oder ein Sofa Platz finden die zur Doppelkoje umgebaut werden können, Während der alte Salon stückchenweise abgerissen wird, entstehen aus dem gewonnen Holz oben neue Sitzbänke. Anbei ein paar Fotos von dem Beginn der Arbeiten.

Heiße Tage

Die letzten Tage waren einfach zu warm für größere Arbeiten. Ein paar Kleinigkeiten sind dennoch passiert. Der Ruderstand ist geschliffen und neu lackiert. Die Türen haben nun wieder eine Führung und klappern nicht mehr. Lüfterhauben und Haltegriffe sind zum Teil montiert. Das nächste Projekt wird das Schiebelug.

Unsicher

Gestern habe ich die vorhandenen ‚ Kopfbretter‘ angebracht. Diese sind im Gegensatz zu dem gesamten Aufbau nicht aus Teak, sondern aus Mahagoni. Sieht für mich im Moment nach einem Fremdkörper aus. Könnt ihr euch vorstellen diese weiß zu lackieren? In Anlehnung ans Dach bzw. den weißen Steifen am Rumpf. Freue mich über eure Kommentare

Auf zum Baldeneysee

Die notwendigsten Arbeiten um die Plan B auf eigenem Kiel zum Baldeneysee zu fahren, sind nun abgeschlossen. 6 Monate in Köln liegen nun hinter mir. Heute am 25.07.2020 bringen Marie, Karsten, Malte, Rene und ich das Schiff zum Baldeneysee. Dort wird das Refit fortgesetzt. Als nächstes steht der Innenausbau an. Hier einige Impressionen von der erfolgreichen Überführung.

Ein aufregender Tag!

Nach 23 Jahren sollte Plan B zum ersten Mal wieder ins Wasser. Habe ich alles richtig montiert? Wird sie dicht sein? Meine Anspannung stieg von Stunde zu Stunde. Noch einmal zur Sicherheit die Mutter des Propellers kontrolliert, eine Wellenanode angebracht, den Seewasser-Filter montiert und das Kennzeichen aufgeklebt. Dann war es 16 Uhr und die Herren Pannenbecker von der Werft haben Plan B zum Kran geschleppt. Eine halbe Stunde später die Erleichterung, alles OK. Erster Testlauf des Motors im eingebauten Zustand und dann zusammen mit Malte und Rene die erste Probefahrt durch den Hafen. Ein absolut gutes Gefühl.

Wie blöd kann man sein?

Nun fahre ich schon seit neun Monaten mehrmals die Woche nach Köln, um an der Plan B zu arbeiten und stelle einen Tag vor dem Krantermin fest, dass der Unterwasseranstrich nur einen Osmoseschutz ist. Das bedeutete zwölf Stunden schleifen und streichen, um mal eben den erforderlichen Antifoulinganstrich zu erledigen.Jetzt bin ich total platt! 

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Ein Berg Kabel, einen Schaltplan und einen Karsten.

Nachdem wir schon vor einigen Wochen alle Kabel durchgemessen und beschriftet hatten, haben wir gestern begonnen alle für die Überführungsfahrt nötigen Leitungen wieder anzuschließen. Ziel war es den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen. Aber was war der ursprüngliche Zustand ???? Es ist nach wie vor ein großes Puzzle. Wenn die Plan B ihren vorübergehenden Liegeplatz am Baldeneysee erreicht hat, werden wir über den Winter vieles erneuern und technisch auf den neusten Stand bringen.

Bereit zur Hochzeit ?

Nachdem ich nun seit Wochen von dem Motormechaniker vertröstet wurde was den Zusammenbau des Motors angeht, habe ich heute selbst Hand angelegt und alle Pumpen, Schläuche, Filter, Keilriemen, Schrauben, Temperaturgeber und was sonst noch so am Motor fehlte selbst montiert. Morgen folgt dann der finale Probelauf ob sich alles dreht und hoffentlich auch dicht ist. Dann kann in den nächsten Tagen die “ Hochzeit “ stattfinden. 🙂

Ein langes Ding

Heute haben Dietmar und ich mit einem 10 meter langen Ruderboottrailer die beiden Masten der PlanB zum Baldeneysee transportiert. Ein wirklich langes Gespann von 16 Metern. Schön so viele Freunde zu haben 🙂

Mit Fenstern ist auch gut

Seit Januar war ich nun auf der Suche nach passenden Gummiprofilen um die vorhandenen Scheiben wieder einzusetzen. Hunderte von Webseiten durchforstet und mit Herstellern und Freunden telefoniert. Trotz eines riesigen Angebotes waren passende Profile für mein Schiff nicht verfügbar. Doch dann bin ich auf einen Onlineshop in Dänemark gestoßen. Hier gab es die vermeintlich passenden. 5 Meter zum Test bestellt und ausprobiert. PASST !! 60 Meter nachbestellt und gestern die ersten 12 von 25 Scheiben eingesetzt. Nicht ganz einfach und Körperlich anstrengend, aber Malte und ich sind inzwischen gut eingespielt.

Pfingstmontag

Malte, Marie und Karsten haben wieder mal geholfen. Der Ankerkasten und die Bilge sind gekärchert. Der Autopilot zum Leben erwacht. Letzte Lackierarbeiten sind erledigt und nun können auch die Fenster wieder eingebaut werden. Das Schiebeluk auf dem Steuerhaus ist montiert. Ein erfolgreicher Tag :-).

Zeitreise

Nauticats wurden bei Siltala Yachts, Finnland gebaut. Die 33er wurde seit 1966 hergestellt. Heute gibt es hiervon etwa 1.200 Stück weltweit. 2018 meldet die Werft Insolvenz an.

Im Jahr 1974 wurde meine Nauticat 33, damals als (Heidi ) mit der Baunummer 252 gebaut. Der erste Eigner verkaufte sie 1976 an meinen Voreiger. 2020 habe ich das Schiff von Ihm übernommen und auf den Namen „Plan B“ getauft.

Ende der neunziger wurde das Schiff einem großen Refit unterzogen. Alle Aufbauten und teile des Decks wurden in der Werft erneuert. Dieses Refit wurde dann aber unterbrochen und das Schiff stand nun seit 22 Jahren unvollendet in der Werfthalle. Ich werde es nun zu Ende bringen. Anbei einige Fotos aus dieser Zeit.

Es bewegt sich

Wieder ein Stück vom Puzzle fertig. Welle, Ruder und Schraube sind montiert. Ein profiliertes neues Ruderblatt aus Edelstahl das Ferdinand noch hat fertigen lassen habe ich montiert. Im Original gab es nur ein flaches Blech mit bescheidener Ruderwirkung. Ich bin sehr gespannt ob es die gewünschte Wirkung hat.

Welch ein Unterschied

Die vergangenen Wochen waren durch Arbeiten am Rumpf geprägt. Trotz Corona und Kontaktbeschränkungen war es glücklicherweise möglich weiter am Schiff zu arbeiten. Der momentane Landliegeplatz in der Werft erlaubte es mir weiter zu arbeiten. Ganz im Gegensatz zu Eignern die ihr Schiff in einer Marina oder einem Verein stehen haben. Alleine auf meiner Plan B war ich auch kein Risiko für andere.

Tagelang schleifen, spachteln, schleifen und dann endlich Lackiern. Hier ein paar Impressionen von den Arbeiten. Ach ja, die Reling ist auch wieder montiert. 21 Relingsstützen und keine gleicht der anderen. Aber wieder ein Stück vom Puzzle fertig 🙂

Ein entspannter Sonntag

Alle Kabel sind durchgemessen und beschriftet. Einige überflüssige sind entfernt. Unser Plan ist erst mal alles vorhandene wieder zu aktivieren und später im 2.Schritt zu erneuern bzw. zu ergänzen. Ohne die Hilfe von Karsten wäre ich damit dann doch überfordert.

Getriebe prüfen lassen ?

Auf meine Nachfrage bei Pannenbecker ob Sie mir Getriebe und Motor ins Schiff heben können bekam ich den Rat das Getriebe vor Einbau prüfen zu lassen. Mir war nicht bewusst das es mit einem einfachen Vor / Rückwärts test nicht getan ist. Es gibt Unternehmen die realistische Belastungen wie sie später im Betrieb entstehen, simulieren können. Ich halte das für eine gute Idee. Also werde ich mir das Getriebe ins Auto packen und mich damit auf den Weg nach Holland machen. Besser jetzt taucht ein eventueller Fehler auf als später wenn Motor und Getriebe eingebaut sind.

Er läuft !!!

Es hat etwas gedauert. Zuerst mussten noch Teile gesucht werden, dann wurde die Einspritzpumpe repariert. Aber heute am 16.2.2020 kam das lang erwartete Video vom vereinbarten Probelauf der Maschine. Ich bin sehr erleichtert. Jetzt nur noch das Getriebe anbauen und dann nur noch die 500kg in den Maschinenraum heben 🙂

Die erste Schicht ist drauf

Nach vielen Überlegungen, Stunden an geschauten Videos, Messekontakten, und haufenweise Fachliteratur habe ich mich nun entschieden ein Epifanes Hartholz Lacköl zu verwenden um das schöne Teakholz des Aufbaus dauerhaft zu schützen. 7 Schichten werden notwendig. Aber immerhin ist die erste Schicht gestrichen.

Hilfe kommt

Freitag 10. Januar 2020

Gerd hat auf meine Frage nach Hilfe sofort zugesagt. Wir trafen uns um 9.30 Uhr am Flughafen Mülheim und sind gemeinsam nach Köln gefahren. Kaum angekommen ist er im Maschinenraum verschwunden und erst wieder rausgekommen nachdem alles sauber und entrümpelt war . Einfach Klasse 🙂

Silvester 2019

Ich sitze hier und plane (wie die letzten Wochen auch schon) das refit meiner Nauticat. Malte hat mir gerade mal eben einen Block erstellt in dem ich all meine Überlegungen und Tätigkeiten für dieses Projekt festhalten kann. Obwohl noch kein Kaufvertrag unterschrieben ist habe ich die ersten notwendigen Dinge bestellt. Ein Heizlüfter und eine große Plane um bei diesen Temperaturen schon mal anfangen zu können.

Der Bauch

20 Jahre lang hat dieses Schiff in einer Ecke der Halle gestanden und auf mich gewartet. 1989 wurde mit einem großen Refit gestartet. Der gesamte Aufbau und Teile des Decks wurden damals erneuert. Dann wurden die Arbeiten wieder eingestellt. Jetzt müssen eigentlich nur noch 6538 Kleinigkeiten gemacht werden. Egal… irgendwie sagt mein Bauch ja, das schaffe ich.